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Schwertransport Genehmigung in Deutschland

Alles was Sie über Genehmigungen für Schwertransporte wissen müssen: Von der Beantragung bis zur Gültigkeit.

Was ist eine Schwertransport Genehmigung?

Eine Schwertransport Genehmigung ist eine behördliche Erlaubnis, die es Ihnen ermöglicht, Transportfahrten mit außergewöhnlichen Abmessungen (Überbreite, Überhöhe, Überlänge) oder mit einem außergewöhnlichen Gewicht durchzuführen.

In Deutschland sind die Erlaubnis- und Genehmigungsbehörden der Länder zuständig (Landesämter, Regierungspräsidien oder Straßenverkehrsbehörden der Kreise und Städte). Die Anträge werden bundesweit einheitlich über das VEMAGS-Verfahren bearbeitet; bei länderübergreifenden Routen koordinieren sich die beteiligten Behörden über das Portal.

Wann wird eine Genehmigung benötigt?

Genehmigungspflichtig (§ 32, § 34 StVZO)

  • Gesamtgewicht über 40 t (44 t im Kombinierten Verkehr)
  • Breite über 2,55 m (Kühlfahrzeuge: 2,60 m)
  • Höhe über 4,00 m
  • Länge über 16,50 m (Sattelzug) bzw. 18,75 m (Gliederzug)

Ohne Genehmigung möglich

  • Normaltransporte bis 40t
  • Standardabmessungen
  • innerhalb regulärer Strecken

Wie beantragt man eine Schwertransport Genehmigung?

1

Antrag stellen

Stellen Sie den Antrag online über das VEMAGS-Portal (Verfahrensmanagement für Großraum- und Schwertransporte). Bearbeitende Stellen sind die Erlaubnis- und Genehmigungsbehörden der Länder.

2

Route prüfen lassen

Die Behörde prüft die Route auf Streckeneignung und genehmigt eventuelle Begleitfahrzeuge.

3

Genehmigung erhalten

Nach Bearbeitung (i.d.R. 2-4 Wochen) erhalten Sie die Genehmigung mit Auflagen und Gültigkeitsdauer.

Kosten einer Schwertransport Genehmigung

Die Kosten setzen sich aus verschiedenen Gebühren zusammen und richten sich nach Gewicht, Abmessungen und Streckenlänge:

  • Grundgebühr: 30€ - 100€
  • Je Tonne Übergewicht: 1€ - 5€
  • Je km Strecke: 0,50€ - 2€
  • Eilantrag (Zuschlag): +50%

Bußgelder bei fehlender Genehmigung

Achtung: Fahren ohne gültige Genehmigung kann teuer werden!

  • • Bußgeld: 500€ - 10.000€
  • • Stilllegung des Fahrzeugs
  • • Punkte in Flensburg
  • • Mögliche strafrechtliche Konsequenzen

Häufige Fragen zur Schwertransport-Genehmigung

Was kostet eine Schwertransport-Genehmigung?

Die Gebühren setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen: Grundgebühr 30–100 €, je Tonne Übergewicht 1–5 €, je km Strecke 0,50–2 € sowie ein Eilantrag-Zuschlag von rund 50 %. Die Endsumme hängt von Gewicht, Abmessungen und Streckenlänge ab.

Wie kann ich die Kosten eines Schwertransports berechnen?

Addieren Sie Grundgebühr, gewichts- und streckenabhängige Anteile sowie ggf. den Eilantrag-Zuschlag. Einen ersten Überschlag liefert der ROI-Rechner unter /tools/roi-rechner.

Wie lange dauert die Genehmigung?

In der Regel 2–4 Wochen nach Antragstellung über VEMAGS. Ein Eilantrag verkürzt die Bearbeitung gegen einen Zuschlag.

Wer stellt die Schwertransport-Genehmigung aus?

Zuständig sind die Erlaubnis- und Genehmigungsbehörden der Länder. Die Anträge laufen bundesweit einheitlich über das VEMAGS-Portal; bei länderübergreifenden Routen koordinieren sich die Behörden darüber.

Was droht ohne gültige Genehmigung?

Bei einer Fahrt ohne gültige Genehmigung drohen Bußgelder von 500 € bis 10.000 €, die Stilllegung des Fahrzeugs, Punkte in Flensburg und unter Umständen strafrechtliche Konsequenzen.

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