In diesem Guide erfahren Sie alles über Schwertransport-Genehmigungen in Deutschland: von den rechtlichen Grundlagen über die Beantragung bis hin zu Kosten und praktischen Tipps.
Was ist ein Schwertransport?
Ein Schwertransport liegt vor, wenn Fahrzeuge oder Ladungen bestimmte Grenzwerte überschreiten. Die genauen Werte sind in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) und der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) geregelt.
Grenzwerte für Schwertransporte
- Gewicht: über 40 Tonnen oder einzelne Achslasten über 10 Tonnen
- Breite: über 3 Meter
- Höhe: über 4 Meter
- Länge: über 20 Meter (Sattelzüge über 16,50m)
Wer erteilt die Genehmigung?
Zuständig sind in Deutschland verschiedene Behörden, abhängig vom Transportweg:
- Landesämter für Straßenbau: für einzelne Bundesländer
- Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt): für bundesweite und grenzüberschreitende Transporte
- Autobahnpolizei: für polizeiliche Begleitung
Beantragung einer Schwertransport-Genehmigung
Die Beantragung erfolgt idealerweise über das ViA-Portal der BASt. Dort können Sie sowohl Einzel- als auch Dauergenehmigungen beantragen.
Benötigte Unterlagen
- Fahrzeugschein/e (Zulassungsbescheinigung)
- Versicherungsnachweis (Deckungsbestätigung)
- Streckenbeschreibung oder Routenplan
- technische Daten des Fahrzeugs
Kosten einer Schwertransport-Genehmigung
Die Kosten setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen und sind in der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) festgelegt.
Fazit
Schwertransport-Genehmigungen sind ein komplexes Thema. Mit der richtigen Vorbereitung und Unterstützung können Sie jedoch Zeit sparen und Fehler vermeiden. HeavyPermit hilft Ihnen, den Überblick über alle Ihre Genehmigungen zu behalten.